Die toten Lebensretter (Roman)


Die toten Lebensretter

 

Es handelt sich um einen in der „Er“-Form (auch der „Typ“) verfassten, autobiographischen Roman, der mit futuristischen Zyklen verflochten ist. Er handelt von meinem ereignisreichen Leben, in dem ich sehr viele Höhen und Tiefen durchlaufen musste. Geprägt durch manisch/depressive Phasen seit meinem 23. Lebensjahr, war ich sehr kreativ in der Manie und bekam immer dann kriminelle Energie, wie Autodiebstähle nur aus der Fahrlaune heraus und konsumierte exzessiv Drogen. Doch nach der anhaltenden Hochphase, kam es soweit, dass ich auffällig wurde und mehrfach von der Polizei in die geschlossene Psychiatrie gebracht wurde. Dort folgte dann eine länger anhaltende Depression.

 

Ende 1995 hatte ich München satt, klaute erneut ein Auto und fuhr Richtung Norden. In Rostock wurde ich schließlich verhaftet und musste ins Gefängnis, indem meine Erkrankung nicht weiter behandelt wurde. So bekam ich kurz nach der Verhandlung einen psychotischen Schub, sah in der Sozialarbeiterin meine an Krebs verstorbene Mutter und wurde in einer Einzelzelle fixiert. Doch bei der Durchsuchung wurde ein Feuerzeug übersehen, mit dem ich mich anzündete, in der Meinung, ich könne mich dadurch auflösen und auf dem Freihof wieder erscheinen.

Danach folgte ein mehrmonatiger Aufenthalt in der Intensivstation für Schwerstbranntverletzte, 33% meiner Haut wurden transplantiert und Finger der linken Hand teil-amputiert.

 

Die toten Lebensretter sind die totgeglaubten, alten Mediziner, Experten, Forscher und Techniker in einer Klinik, die hinter den Wolken unsichtbar schwebt und Menschen von der Erde zu sich aufnimmt, die dort zu früh gestorben wären, da die Medizin noch nicht so weit ist. Sie heilen diese Menschen mit ihren Methoden und bilden sie für eine „höhere“ Aufgabe aus, zum Beispiel den Umweltschutz voranzutreiben oder andere, die sich um den Frieden kümmern sollen...

 

Anmerkung: Den größten Teil des Buches schrieb ich in einer Manie und von der ersten bis zur letzten Zeile durchgehend, ohne an einzelnen Kapiteln zu „basteln“, weshalb es einen guten „Flow“ hat. Das letzte Drittel beendete ich in einer Langzeittherapie.

 

Inhalt:

 

  1. - 15. Kapitel + Extra (Abschlussgedicht)

 

Beweggründe für diesen Roman:

 

Die Idee, der Titel und die erste Seite entstanden bereits 1996 in der Intensivstation.

Erst 2004 traute ich mich wieder an das Thema und schrieb fast täglich, ob Tag oder Nacht, wie ein besessener an dem Buch und begann auch so langsam, diese Story mit der Klinik in den Wolken, zu leben, was auch schon schizophrene Züge annahm.

Durch eine erneute Zwangseinlieferung in die „Geschlossene“, wurde mein Drang unterbrochen, so dass ich dann in meiner Genesung, nach einem halben Jahr, erst das Werk zu Ende bringen konnte.